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    Ratgeber

    Website erstellen kostenlos: was wirklich gratis ist und wie es mit KI geht

    Kostenlos eine Website erstellen und betreiben: das geht, aber mit Grenzen, die Sie vorher kennen sollten. Diese Seite zeigt, was Gratis-Angebote in der Praxis bedeuten, wie Sie Ihre Website mit KI aus einer Beschreibung bauen lassen und welcher Weg zu Hochzeit, Verein, Praxis oder Firma passt.

    Vom Kliv-Team. Wir entwickeln Kliv – unsere Sicht darauf ist entsprechend nicht neutral · Fakten geprüft am

    Was an „kostenlos“ wirklich kostenlos ist

    Kostenlose Website-Angebote gibt es in zwei Varianten. Die eine ist ein dauerhaft kostenloser Tarif mit festen Grenzen. Die andere ist eine Probezeit, nach der die Seite nur gegen Bezahlung online bleibt. Beides wird als „kostenlos“ beworben, und der Unterschied steht oft im Kleingedruckten.

    Prüfen Sie vor dem ersten Klick fünf Punkte. Diese fünf Punkte entscheiden darüber, ob das Angebot für Ihren Zweck taugt oder nur zum Ausprobieren.

    • Laufzeit: Bleibt die Seite ohne Bezahlung dauerhaft online, oder läuft eine Frist ab?
    • Adresse: Bekommen Sie eine eigene Domain, oder läuft die Seite unter der Adresse des Anbieters?
    • Werbung: Zeigt der Anbieter auf Ihrer Seite eigene Hinweise oder fremde Anzeigen?
    • Kontingent: Wie viel Speicher, wie viele Seiten und wie viel Hilfe beim Bauen sind enthalten?
    • Ausstieg: Können Sie Ihre Inhalte mitnehmen, wenn Sie wechseln?

    Bei Kliv heißt der kostenlose Tarif Free und kostet 0 $. Er hat feste Grenzen: bis zu 25 veröffentlichte Apps, keine eigene Domain und das kleinste Kontingent an Builder-Nutzung. Die Seite läuft unter einer kliv.dev-Adresse. Die Quelldateien einer App lassen sich als ZIP herunterladen oder mit einem GitHub-Repository synchronisieren.

    Website erstellen mit KI: so entsteht die Seite bei Kliv

    Kliv baut Web-Apps im Dialog mit Ihnen. Sie beschreiben in normalem Deutsch, was die Seite zeigen und können soll; der Builder baut sie. Eine Website ist dabei der einfache Fall: ein paar Unterseiten, ein Kontaktformular, vielleicht eine Anmeldung. Datenbank, Login und Hosting sind in jeder App enthalten; Sie richten nichts davon selbst ein.

    1. Beschreiben Sie die Seite: Zweck, Unterseiten, welche Texte und Bilder dort stehen sollen und was Besucher dort tun können.
    2. Sehen Sie sich das Ergebnis an und sagen Sie dem Builder im Chat, was anders sein soll: eine andere Reihenfolge, ein weiteres Formular, ein anderer Ton in den Texten.
    3. Ersetzen Sie Platzhalter durch Ihre eigenen Texte und Bilder.
    4. Ergänzen Sie Impressum und Datenschutzerklärung.
    5. Prüfen Sie Links, Formulare und die Darstellung auf dem Handy.
    6. Veröffentlichen Sie die Seite unter Ihrer kliv.dev-Adresse. Eine eigene Domain verbinden Sie in einem bezahlten Tarif.
    Beispiel: eine Hochzeitswebsite

    „Baue eine Hochzeitswebsite für Lena und Jonas, Hochzeit am 12. Juni 2027 in Freiburg. Startseite mit Datum und Ort, eine Seite mit Ablauf und Anfahrt, eine Seite mit Hotelempfehlungen und ein Zusage-Formular, in dem Gäste Name, Anzahl der Personen und Essenswünsche eintragen. Die Zusagen sollen in einer Liste gesammelt werden, die nur wir beide nach dem Login sehen.“

    Wie viel Nacharbeit bleibt

    Die KI liefert eine fertige Seite, die Sie sofort veröffentlichen können, aber keine fertigen Inhalte. Ihre Texte, Ihre Bilder und Ihre Rechtstexte müssen von Ihnen kommen. Was Sie am Entwurf ändern wollen, sagen Sie dem Builder. Wie viele Runden das braucht, hängt davon ab, wie genau Ihre erste Beschreibung war.

    Jede dieser Runden geht vom Builder-Kontingent ab. Im Tarif Free ist dieses Kontingent am kleinsten; Pro enthält mehr, Max 5x etwa das Fünffache von Pro. Ob Free für Ihr Projekt reicht, merken Sie beim Bauen: Eine Website mit wenigen Unterseiten braucht weniger Runden als eine App, an der Sie über Wochen arbeiten.

    Welche Website für welchen Zweck

    Hinter „Website erstellen“ steht meist ein konkreter Anlass, und der bestimmt, was die Seite können muss. Die Tabelle zeigt die häufigsten Zwecke, die dafür nötigen Funktionen und ob der Tarif Free dafür reicht. Die Regel dahinter ist einfach: Free reicht, bis Sie eine eigene Domain brauchen oder das Builder-Kontingent knapp wird.

    Zweck, nötige Funktionen und ob Free reicht
    Zweck Was die Seite braucht Reicht Free?
    Hochzeitswebsite Ablauf, Anfahrt, Zusage-Formular, Gästeliste hinter Login Ja
    Firmenwebsite Leistungen, Kontakt, Anfrageformular, eigene Domain Nein, ab Pro
    Portfolio-Website Galerie oder Projektliste, Kontakt Ja, bis zur eigenen Domain
    Praxis-Website Sprechzeiten, Leistungen, Terminanfrage, Impressum Nein, ab Pro
    Hotel-Website Zimmer, Preise, Anfrage oder Buchung mit Zahlung Nein, ab Pro
    Vereinswebsite Termine, Beiträge, Mitgliederbereich mit Login Ja, bis zur eigenen Domain
    Community-Website Anmeldung, Beiträge, Kommentare Ja, bis zur eigenen Domain
    Event-Website Programm, Anmeldung, Ticketverkauf mit Zahlung Ja, bis zur eigenen Domain
    Podcast-Website Episodenliste, Links zu den Folgen, Kontakt Ja, bis zur eigenen Domain

    Eine Hochzeitswebsite ist der typische Fall für Free: Die Adresse geht per Einladung an die Gäste, niemand sucht sie bei Google, und nach der Feier braucht sie keiner mehr. Das Zusage-Formular schreibt in die Datenbank der App; die Gästeliste sehen nur Sie nach dem Login. Für Bestätigungsmails ist ein E-Mail-Dienst mit 100 E-Mails pro Tag enthalten.

    Firma, Praxis und Hotel leben von Vertrauen und davon, gefunden zu werden. Dafür gehört die Seite unter eine eigene Domain, also in den Tarif Pro oder höher. Die Funktionen selbst, vom Anfrageformular bis zur Buchung mit Zahlung, baut der Builder in jedem Tarif; der Tarif entscheidet nur über die Domain und das Builder-Kontingent.

    Verein, Community und Event brauchen vor allem eines: einen Bereich, in den nur angemeldete Mitglieder oder Teilnehmer kommen. Die Benutzeranmeldung ist in jeder Kliv-App enthalten; Sie beschreiben nur, wer was sehen darf. Ein Ticketverkauf läuft wie ein kleiner Online-Shop mit Bezahlfunktion.

    Eigene Domain oder kliv.dev-Adresse

    Im Tarif Free läuft Ihre Seite unter einer kliv.dev-Adresse. Für eine Hochzeit, ein Event oder ein Portfolio ist das in Ordnung: Die Adresse wird per Einladung oder Link weitergegeben, nicht gesucht. Für eine Firma, eine Praxis oder ein Hotel wirkt eine eigene Domain seriöser, und sie gehört Ihnen, auch wenn Sie den Anbieter später wechseln.

    Eine eigene Domain verbinden Sie ab dem Tarif Pro (19 $ pro Monat oder 199 $ pro Jahr); er erlaubt eine Domain, Max 5x erlaubt 5 und Max 20x erlaubt 20. Die Domain selbst registrieren Sie bei einem Domain-Anbieter Ihrer Wahl; diese Kosten kommen hinzu.

    Auf zwölf Monate gerechnet kostet eine Website mit eigener Domain bei Kliv also 199 $ im Jahrestarif oder 12 × 19 $ = 228 $ bei monatlicher Zahlung, jeweils plus Domain. Ohne eigene Domain bleibt es bei 0 $.

    Was Kliv kostet, wenn Free nicht mehr reicht

    Kliv-Tarife, Stand 26. Oktober 2026
    Tarif Preis Veröffentlichte Apps Eigene Domains Builder-Nutzung
    Free 0 $ 25 0 kleinstes Kontingent
    Pro 19 $/Monat oder 199 $/Jahr 1.000 1 mehr als Free
    Max 5x 49 $/Monat oder 490 $/Jahr 2.500 5 etwa das Fünffache von Pro
    Max 20x 99 $/Monat oder 990 $/Jahr 10.000 20 etwa das Zwanzigfache von Pro

    Für eine einzelne Website spielt die Zahl der Apps keine Rolle; schon Free erlaubt 25 veröffentlichte Apps. Entscheidend sind die eigene Domain und das Builder-Kontingent. SSO, also die Anmeldung über den Firmen-Login, gibt es nur in Max 20x; für eine Website braucht das kaum jemand.

    Impressum, Datenschutzerklärung und Cookies

    Impressum, Datenschutzerklärung und, je nach Seite, ein Cookie-Hinweis sind Pflicht, im Gratis-Tarif genauso wie im bezahlten. Bei Kliv sind das Unterseiten wie jede andere: Sie sagen dem Builder, dass die Seite ein Impressum und eine Datenschutzerklärung braucht, und fügen Ihre Texte ein. Der Inhalt dieser Texte muss zu Ihrem Fall passen; prüfen Sie ihn, bevor die Seite online geht.

    Was Sie bei Kliv nicht bekommen

    • Keine native App für den App Store oder Google Play: Kliv baut Web-Apps, die im Browser laufen. Wer mit „App“ einen Download aus dem Store meint, ist hier an der falschen Adresse.
    • Keine eigene Domain im Tarif Free.
    • Kein unbegrenztes Bauen: Jeder Tarif hat ein Kontingent an Builder-Nutzung, Free das kleinste.

    Häufige Fragen

    Kann ich mit Kliv kostenlos eine Website betreiben?
    Ja, im Tarif Free für 0 $. Die Seite läuft unter einer kliv.dev-Adresse, eine eigene Domain ist nicht enthalten, und das Builder-Kontingent ist das kleinste der vier Tarife. Bis zu 25 veröffentlichte Apps sind möglich; für eine Website reicht das bei Weitem.
    Brauche ich Programmierkenntnisse, um eine Website mit KI zu erstellen?
    Nein. Sie beschreiben die Seite in normalem Deutsch, und der Builder baut sie. Änderungswünsche nennen Sie ihm im Chat. Kliv richtet sich an Menschen ohne Programmierkenntnisse ebenso wie an Entwicklerinnen und Entwickler.
    Kann ich eine Hochzeitswebsite kostenlos erstellen?
    Ja, und sie ist der typische Fall für den Tarif Free. Beschreiben Sie dem Builder Datum, Ort, Ablauf und ein Zusage-Formular; die Zusagen landen in einer Liste, die nur Sie nach dem Login sehen. Die Adresse unter kliv.dev geben Sie mit der Einladung weiter.
    Bekomme ich bei Kliv eine eigene Domain?
    Ab dem Tarif Pro, für 19 $ pro Monat oder 199 $ pro Jahr, verbinden Sie eine eigene Domain. Max 5x erlaubt 5 Domains, Max 20x erlaubt 20. Im Tarif Free läuft die Seite unter einer kliv.dev-Adresse.
    Kann ich mit Kliv eine App für den App Store oder Google Play bauen?
    Nein. Kliv baut Web-Apps, die im Browser laufen und unter einer Adresse erreichbar sind. Eine native App für iOS oder Android entsteht dabei nicht.

    Probieren Sie es mit Ihrer eigenen Idee

    Beschreiben Sie die App, die Sie brauchen. Kliv baut sie mit Datenbank, Anmeldung und Hosting – im kostenlosen Tarif.